Einblick No. 22

Das Richtige tun?

Zeit, das Richtige zu tun. Das ist seit fünf Jahren der Slogan des Bundesfreiwilligendienstes. Auch in dem Geburtstagsfilm, den das BAFzA herausgegeben hat, ist dieser Satz das Leitmotiv.

Was das Richtige ist, ist für jeden Menschen anders. Für gut 58.000 Menschen ab 27 Jahren war es in den letzten fünf Jahren der Bundesfreiwilligendienst. Kultur und Bildung ist für viele von ihnen ein wichtiger Bereich. Ob in Amateurtheatern, in Jugendkunstschulen, Museen, in soziokulturellen Zentren oder in Bildungseinrichtungen, im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung der BKJ engagieren sich seit fünf Jahren über 1.000 Freiwillige ab 27 Jahren in ganz Deutschland.

Eine der ersten Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung war Barbara Mawrin. Das Richtige für sie war, sich weiterhin für ihre Leidenschaft – die Musik – zu engagieren, wie sie es selbst in einem Artikel auf www.bundesfreiwilligendienst.de sagt.

In einer Befragung der ehemaligen Freiwilligen in 2016 zeigt sich: 90 Prozent der ehemaligen Freiwilligen, die geantwortet haben, finden ihren Bundesfreiwilligendienst auch im Nachhinein noch gut und empfehlen ihn anderen Menschen weiter. Auf die Frage, was das Besondere an ihrem Freiwilligendienst war, haben einige geantwortet:

 

 

 

Das Richtige für all diese Freiwilligen war es, etwas für andere tun zu können, eigene Projekte anzugehen, Anerkennung und Verantwortung zu bekommen, sich weiterzubilden und Kontakt zu anderen Menschen zu knüpfen.

Diese Aspekte möchte die Zentralstelle BKJ – gemeinsam mit den Trägern im Verbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung – unterstützen.

Maud Krohn, Referentin Freiwilliges Engagement bei der BKJ,  beschreibt es so: „Es geht um die Balance zwischen ‚ich tue etwas für andere‘ und ‚ich tue etwas für mich‘. Mit ihrer Tätigkeit unterstützen die Freiwilligen gemeinnützige Anliegen und Organisationen. Dieses freiwillige Engagement verdient immer wieder Anerkennung. Gleichzeitig soll der Bundesfreiwilligendienst den Freiwilligen aber auch etwas zurückgeben. Es geht darum herausfinden, was dem einzelnen Freiwilligen aktuell wichtig ist. Die Träger organisieren dafür Austauschrunden und ganz verschiedene Bildungstage. Sie beraten die Freiwilligen, hören ihnen zu und regen Netzwerke an. Diese Balance für jeden einzelnen Freiwilligen und für jede einzelne Freiwillige herzustellen, dass sehen wir als eine wichtige Aufgabe unserer Träger an.“

Ein Artikel einer Freiwilligen aus Thüringen beschreibt sehr anschaulich, was die Bildungstage ihr bedeuten. In dem Beitrag „Ein Pin für jeden Tag” hat sie ihre Erfahrungen festgehalten. Der Beitrag endet mit der Aufforderung:

„Ihr tut nicht nur etwas Gutes und Wichtiges für unser Land, sondern es macht auch noch richtig Spaß und man lernt etwas fürs Leben!“

Auf in die nächsten fünf Jahre Engagement!

 

Text: jf
Bilder (v. l. n. r.): BDAT, Valentina Salcedo, Anna Schäflein, BKJ

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